Letzten Donnerstag habe ich mich mit einigen anderen Modebloggerinnen im Rahmen von mode ist….mit Walter (http://www.gebruederstitch.at/2010/10/stitching-sessions-die-zweite-staffel-geht-an-den-start/) auf ins Modearchiv des Wien Museums gemacht. Mode aus Wien aus dem 19. und 10. Jahrhundert. 

Zeitreise zurück als alle Schuhe noch vom Schuster maßgefertigt wurden und man bis zu 2 Paar an Bällen durchtanzte. Die Ladies wurden zwar von 10 Zentimeter Killer Heels verschont, dafür aber ins Korsett geschnürt und unter 4,5 Schichten Unterwäsche begraben, damit der Rock auch schön weit wegstand. Man erinnert sich wieder daran wie mühsam es damals war, Kleidung herzustellen. Selbst das Färben stellte meist ein Problem dar und ohne Nähmaschine dauert es lange bis man das Kleidungsstück endlich anziehen konnte. Und dennoch waren die Kleider so reich dekoriert und aufwendig gearbeitet…. da hinterfragt man die H&M Ethik dann doch mal. Massenproduktion, schlechte Qualität, ohne einen Gedanken an die Trägerin zu verschwenden hergestellt.  Dafür kostet das T-shirt halt nur 5 Euro. Lieber 20 Blusendesigns mit hunderten Menschen teilen als eines ganz für sich zu haben? Andererseits hängt  der Großteil der Modeindustrie für die ich, ich gebe es je zu, eine große Affinität hege an dem Prinzip “Man kann nie genug Kleidung haben” Und vielleicht ist es ja auch nicht schlimm, dass man sich nun seine Individualität durch das Styling seiner Garderobe wieder zurückholen kann/muss.

Andererseits standen Menschen im 11. Bezirk in der Nähe des Modearchivs Schlange vor dem kik. Wie teuer

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