Nichtwähler sind unsexy!

Dass Demokratie ein gutes politisches System ist darauf können sich die meisten Studenten hierzulande einigen. In anderen Ländern wird dafür tagelang auf öffentlichen Plätzen protestiert und sogar Krieg geführt. Den Kampf für Demokratie bezahlen viele mit jahrelanger Gefangenschaft oder sogar mit dem Leben. Demokratie ist erstrebenswert, wertvoll und wichtig. Noch nie ging es einer breiten Masse so gut wie heute, aufgrund des Mitbestimmungsrechts. Es müsste doch eigentlich selbstverständlich sein, dass dieses Errungenschaft der Menschheit von allen unterstützt wird.

Dennoch liegt die Wahlbeteiligung bei den ÖH Wahlen bei ca. 25%. 25%?????!!!!! Was ist da eigentlich los? Politikverdrossenheit hin oder her…. Es geht hier um das Prinzip Demokratie! Während man in Ägypten tagelang am Tahrir Platz ausharrte, ist hier zuviel verlangt einen Zettel auszufüllen und abzugeben? Ein demokratisches System muss gepflegt werden und das auf allen Ebenen: alle Wahlen sind wichtig. Im Grunde ist das Wählen eine Pflicht eines jeden Bürgers, ich würde sogar so weit gehen Demokratie Verweigerer als asozial zu bezeichnen. Im Idealfall gibt man der Partei/Person/Fraktion seine Stimme, von der man glaubt, dass sie die beste Politik für die Gesamtheit machen wird. Wählen sollte kein reiner Ego-Trip sein (das wäre allerdings immer noch besser als einfach nicht Wählen zu gehen) und man sollte auch Wahlversprechen immer kritisch hinterfragen. Viele Dinge sind unmöglich umzusetzen bzw. hätten katastrophale Folgen, so gut es sich im ersten Moment an hören kann. Was NichtwählerInnen konkret unterstützen kann man auf ihrer Website nachlesen.

Und was hat das nun konkret mit Mode zu tun? (wir sind ja schließlich auf einem Mode Blog hier): Wählen ist einfach unsexy! Man zeigt keine Wertschätzung gegenüber seiner eigenen Person und Zukunft und Gleichgültigkeit gegenüber seines sozialen Umfeldes. Nicht-Wählen ist wie das ständige Tragen einer schlammfarbenen Polyester-Hose von kik in Kombination mit bequemen Sportschuhen, die man irgendwann irgendwo gekauft hat, ungewaschene Haare oder Werbe T-Shirts. Ein gewisses Maß an Bequemlichkeit sollte einfach niemals überschritten werden. 

Bezüglich des Outfits schlage ich vor:

-hübsche Söckchen in High-Heels, damit man nicht bis zum Sommer warten muss

-Harems Hosen  aus Stoff in knalligen Farben

-Blümchenmuster Röcke

– Seiden/Satin Jumpsuits in ungewöhnlichen Farben

und für die Männer:

-schöne Schuhe (dressy please!)

-skinny jeans in Blau, Rot oder dunklem Orange

-Blazers

Und für die ÖH-Wahl stehen zur Auswahl:

GRAS (Grüne und Alternative Studenten)

-Feminimus

-Ökologie

-weniger Leistungsdruck

-Antirassimus

-laut AG: verpflichtende feministische Theorie in alle Lehrpläne

mehr 

Vsstö (Verein sozialistischer StudtentInnen)

-250 Euro Grundstipendium, sodass niemand neben dem Studium arbeiten muss 

(Ich erlaube mir hier die Anmerkung, dass es in anderen Ländern selbstverständlich ist neben dem Studium zu arbeiten und dass man hier wichtige Praxiserfahrung sammeln kann)

-Studienalltag verbessern/Beratung Service

-Antirassimus

-Gütesiegel Praktikum

-ÖH Erinnerungsservice

-Selbstkrankenversicherung Studierender

-Ausbau der psychologischen Studentenberatung

mehr

FLÖ (Unabhängige Fachschaftlisten)

-Kampf gegen Knock-Out Prüfungen

-Parteiunabhängige Studierendenvertretung, deswegen aber nicht unpolitisch

-Beratung/Service für Studierende

-am 7. April werden die Kandidaten vorgestellt.

AG (Aktions Gemeinschaft)

– Bachelor soll am Arbeitsmarkt anerkannt werden!

-Faires Zugangsmanagement, mehrsemestrige Eingangsphasen vermeiden

-mehr Info Veranstaltungen vor dem Studium um Drop-Out Raten zu vermeiden

-Leistungsbezogene Förderungen ausbauen

-Ohne bürokratische Hindernisse innerhalb Österreichs den Studienstandort bei selben Studium wechseln

-Erleichterung eines Auslandsemesters ohne ECTS Punkte Verlust

-Erhöhung des Uni Budgets (auch durch Subventionen aus der Wirtschaft) 

-Internationalität: mehr Gastprofessoren aus anderen Ländern, Lehrveranstaltungen in Fremdsprachen

mehr

KSV (kommunistischer Studentenverband)

-marxistisch-lenische Gesellschaftskritik

-gegen die “herrschende Klasse”

-keine Eintrittshürden

-kostenpflichtige Aufnahmeprüfungen

-gegen Rassimus, Neo-Faschismus, Sexismus

-Umverteilung nach Unten

mehr

Außerdem noch:

RSF (Ring Freiheitlicher Studenten)

LSF (Liberales Studentenforum)

In diesem Sinne: Go&Vote @ your Studienrichtungsvertretung von 26.-28. Mai!!!

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