MODE: AKT

Nachdem ich von der Modeschau des Modekollegs Herbststraße im generali Center sehr enttäuscht war, war die Spannung wie die zweite Modeschau werden würde umso größer. Die Location, die Residenz Zögnernitz, war jedenfalls eine gute Wahl. Sowenig man Wien mit Mode assoziieren mag, so bietet die Stadt doch wunderschöne Veranstaltungsräume, noch aus der Zeit als Adelige hier Bälle feierten. Auch das drumherum mit Jazzband (inklusive süßem Sänger), Bar, Laufsteg, Beleuchtung und Sitzgelegenheiten schaffte definitiv die richtige, nämlich stylishe, Athmosphäre für die Kollektionen der 24 Absolventen. Nur die Krankenhausbändchen, das man am Eingang bekommen hat drückte ein bisschen den Sexappeal der Stimmung. Und obwohl die Veranstaltung durchaus einen eleganten Rahmen hatte, hat die Moderatorin wohl nicht ganz begriffen, dass es sich hierbei weder um eine Aprés-Ski noch um eine Talk-Show handelte. Die wiederholten Motivationssprüche für die After Party und die Talkshow Intonation bei der Ankündigung der Designer hätte sie sich sparen können.

Die Moderatorin.

Die Kollektionen waren, wie bei der ersten Modeschau sehr durchgemischt, mit unterschiedlich, guten Ergebnissen. Bei 24 Designern wäre es vielleicht schöner insgesamt geworden wenn es ein gemeinsames Überthema gegeben hätte, aber das beschneidet natürlich die Kreativität des Einzelnen, also will ich mich da nicht zusehr einmischen.

Die Monokinis sind toll aber auf diese komischen Organza Beutel Überwürfe sollte man doch lieber verzichten. Geht auch nicht als Morgenmantel.

Bauchfrei setzt sich jetzt auch für Männer durch! Hoooray!!!

Gefällt mir. 

Auch sehr schön! Nur, die Nippel der Models wurden mit Klebeband überklebt. Ob man das dann auch im Everyday Life so handhaben sollte?

Das hier ist wohl mein Lieblingsentwurf. Aber das liegt wohl an meiner Leuchtstab und langer Rock/Schleppe Fixiertheit.

Dieses Kleid erntete spontanen Applaus. Zurecht würde ich durchaus sagen und verlangt der Schneiderkunst doch wohl einiges ab, denkt sich mein nicht-Nähmaschiene kompatibles Ich.

Hat was, erinnert aber an Gymnastik und Voltigieranzug. Aber das muss nicht unbedingt was schlechtes sein. Man will ja auch beim Sport gut aussehen, oder?

Ui, kik Jeans und Top aus einem dieser Lurex und Polyester gefülllten Klamottengeschäften irgendwo am Stadtrand. Das wäre besser Backstage geblieben.

Wohl besonders für Mediziner und Haloween Fans geeignet. Aber mit ein bisschen Mut durchaus Alltagstauglich würde ich sagen.

Die Multi-Way Kleidungsstücke von ma julie behaupteten sich gegen die negativen Assoziationen wie zip Wanderhosen und Wendeleiberln vom Tschibo. Sehr chic, nur leider etwas kompliziert auf dem Runway zu präsentieren. Wahrscheinlich wäre es besser die jeweils 2 Models auf den Laufsteg mit Version 1 und 2 zu schicken um sich die umständliche Verwandlung zu ersparen.

Schöner Schnitt, coole Farbkombi. Würde man sofort anziehen. Oder?

Das sieht leider nach 50 jährige, modehassender Anwältin aus. Und was soll der Schleier und vor allem die Schuhe?

Hmm Hasendrahtzaun trifft Jutesack? Interessante Idee aber so richtig gefallen tut’s halt doch nicht.

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