Englische Küche

Das Essen ist für die meisten Touristen ein essentieller Teil eine, neue Kultur kennen zu lernen. “Continentals” haben im Falle von England aber meistens eher Angst vor der Kulinarik hierzulande.  Dabei ist es gar nicht so schlimm und Fish and Chips auch nicht das einzige essbare auf der Insel.

Dass sich das billige Gericht Fish and Chips zum englischen Gericht schlechthin in unseren Köpfen entwickelt hat tut der englischen Küche Unrecht. Das wäre so wie wenn man das Wiener Würtelstandl zum Glanzstück der österreichischen Küche erheben würde. Würstel sind ja schon Teil des Frühstücks hier und auch sonst isst man gerne verschiedenste Würstelvariation wie zum Beispiel mit Äpfeln und verschiedenen Gewürzen, am besten mit einer Beilage Kartoffelpüree.

Apropo Kartoffelpüree – das ist nicht etwa die langweilige Form, die man bei uns manchmal aus Pulver anrührt. Man nimmt das hier schon ernst und macht es frisch mit Senf, Butter und Milch. Dass ich keinen Potatoe- Masher, also einen Kartoffelstampfer besessen habe war sogar eine der ersten “Beziehungskrisen”. Mein britischer Freund konnte es nicht glauben, dass man ohne Potatoe-Masher leben kann.

“But how do you mash potatoes then?”

“I don’t east mashed potatoes.”

“What?!”

Auch Hamburger braten wird hier zur Kunst erhoben. Eine Gourmet Burger Kette nach der anderen macht hier auf. Es erstaunt mich immer wieder, dass der Bedarf nach dem perfekten Burger so groß ist, dass 60 Gourmet Burger Kitchen, 11 Honest Burger Restaurants, 56 Byron Burger restaurants und weitere kleinere Lokale überleben können. Und das obwohl gute Hamburger auch in jedem Pub zu haben sind.

Traditioneller ist Pie und Mash. Pie hört sich an wie Kuchen ist aber ähnlich wie in Strudel und mit Huhn oder Steak gefüllt. Man findet auch heute noch einige Pie und Mash Shops vor allem in historisch gesehen, ärmeren Stadtteilen im Osten. Pies sind günstig herzustellen und wurden daher vor allem von sogenannten “Working Class” Leuten gegessen. Früher wurden diese Pies oft mit Aalen gefüllt. Die Themse war damals noch schmutzig genug um  ideale Lebensbedingten für diese Fische zu bieten. Inzwischen müssen sie aus Holland importiert werden um noch ein paar dieser traditionellen Pies zu backen. Wenn man mich fragt ist es wohl besser, dass die “Jellied Esel” Pies eine sterbende Tradition ist aber Chicken & Leek Pie und Minced Meat Pie kann ich sehr empfehlen.

Dann gibt es natürlich noch unzählige indische Lokale und das Curry ist sogar laut manchen Umfragen, das beliebteste Gericht in England. Die Dominanz des indischen Essens ist natürlichen vor allem der Zeit des Empire geschuldet und ich würde sagen es gehört inzwischen genauso zur englischen Kultur wie Pubs. Am traditionellsten ist es man geht zur indischen Restaurant-Meile in Brick Lane und handelt sich einen guten “Deal” aus. Durch die große Ansammlung indischer Restaurants in dieser Ecke von London, lässt sich oft ein wirklich gutes Angebot, vor allem wenn man in der Gruppe kommt aushandeln.

Man sieht, verhungern muss man hier nicht.

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PS: Fashion Camp

Before I left for London and into my [new] life as a journalism student at City University in London, I had the chance to attend this outstanding event. Sorry, I just realize that I automatically started typing in English even though it would probably make more sense to do this german:

Anyway, organisiert von Maria, Anna, Michaela, Teresa und Leni haben sich für die 2nd Edition Blogger aus der deutschprachigen Welt im The Hub, in Wien versammelt. Mal abgesehen vom tollen Goodie Bag, durfte man auch wieder einiges an angewandtem Blogger-Wissen mit nach Hause nehmen.  Michaela hat dazu eine genaue Zusammenfassung geschrieben. Am Besten, obwohl etwas chaotisch hat mir die Diskussion “From Blog to Brand” mit Anna Frost von fashionpuppe.com, kathrynskys und Stylish Kids in Riot gefallen, gleich gefolgt von Wien, als Modestadt und das obwohl manche Teilnehmer etwas lethargisch gewirkt haben (hallo? Ihr sitzt vor einer jungen Generation Mode-Interessierter Menschen. Wer glaubt geht in der nahen und fernen Zukunft auf die diversen Mode Events in Wien und investiert Geld in die heimische Mode-Industrie? Da wäre doch etwas mehr Begeisterung angebracht, oder?)

Ich finde es jedenfalls beeindruckend, dass sich wieder Blogger gefunden haben um  dieses gelungene Event auf die Beine zu stellen und kann jedem, der in Wien oder sonstwo bloggt nur ans Herz legen (hoffentlich) nächstes Jahr teilzunehmen!

Maya Gabeira on the Cover of the Red Bulletin

I remember how impressed I was when I saw Maya for the first time on the Cover of the Red Bulletin. Apart from being a world-class big-wave surfer and therefore being incredible brave, she also has a beautiful body. I know we’ve all seen enough of “the beauty of curvy women” articles in women’s magazines right next to the skinny-models editorial but I think a lot of times more trained bodies are sort of left out. I think this picture really shows how a woman can have muscles and yet be curvy.

 Is there anyone, who want to tell me that she’s not terrifyingly sexy?

“Lass uns zusammen einen Film machen, ich steige dann irgendwann aus”

CHRIGO

Chrigo ist sicher einer der berührendsten  und besten Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe. Er ist schon ein bisschen älter aus dem Jahr 2007 und ist eine Dokumentation über Christian Ziörjen, der im Alter von 21 Jahren an einem Tumor im Nacken erkrankt (Ewing-Sarkom) und den Kampf gegen die Krankheit verliert. Christian filmt zunächst selbst, später übernimmt sein bester Freund Jan Gassmann, der in den letzten Wochen bei ihm im Krankenhaus wohnt. Obwohl das Thema im Grunde sehr traurig ist, schafft der Film eine überaus positive und lebensbejahende Aussage rüberzubringen.

Der Film spielt in der Schweiz und es wird Schweizer Deutsch gesprochen. Das ist manchmal ein bisschen schwer zu verstehen und ich war ziemlich froh über die Untertitel. Die Filmmusik ist genau wie die Schnitttechnik und der Handkamera-Stil ein kleines Meisterwerk in sich und gibt dem Film den speziellen Rahmen, den das Thema verlangt. 

Chrigo wurde  mit dem Zürcher Filmpreis, dem Berner Filmpreis und mit dem Preis der ökumenischen Jury bei der Berlinale ausgezeichnet.

Den Trailer kann man hier ansehen.

Source: http://www.chrigufilm.com/index.html

Fashion Week Schedule

September is undoubtedly the month of fashion. It’s always a very exciting time. I feel like the year starts much more in fall than in january, especially for those going back to school/college/university. But even for the working folks after a slowlier moving summer and  hopefully a relaxing vacation, fall is the time for a fresh start. And what’s better than a new wardrobe to sweeten this up?

Here’s the schedule with the major fashion shows this fall. I will move to London september 17th, therefore I’ll hopefully be able to hang around London Fashion Week and snap a few pictures. 

  • september 8th – 15th New York
  • september 16th – 21st London
  • september 21st-27th Milan
  • september 27th – october 5th Paris

One of my favorite poems

I found this poem in a student literature magazine in a coffee shop in New York and stole it. I think stealing poems physically (I would mention the author but I’ve taken the picture so unfortunate that I can’t see it anymore.) shouldn’t be considered a crime. I actually gave it to a friend a few weeks ago but I’ve taken a picture of it to conserve it for me and now that it is on the web it is immortal.  Hope you guys like it as much as I like it.

“They believe they’re unique, yet they are somehow the same”

In our world or at least my social group’s world it’s kind of mandatory to be interested in different culture, social groups and languages. BUT I rarely step back and take a look at my own culture, I also rarely question the behavior and opinions in my social environment. This book takes a very cynical and funny look at “our” “race”. 

The book is mainly about white US-americans (or more a special part of the white population not the red-necks). But an astonishing amount of the things mentioned is also true for europeans in my opinion….

boots: paul green

dress & sweater: my mum’s

This Outfit is perfect for summer evenings here in Austria (or days after the heat wave, where it is significantly colder). With the sweater and the boots one doesn’t get cold.

shoes: Buffalo

skirt: thrifted

T-Shirt: H&M

I think the inspiration from this Outfit comes from Sex and the City (yes I still believe that this was the most inspiring TV series fashion wise. Gossip Girl can go home!). I particularly love the shoes. They truly were love at first sight.